Mach’ mit bei unserer Kleidertauschbörse!
Kleidungstücke zu tauschen, anstatt sie immer neu zu kaufen, ist gut für die Umwelt und für deinen Geldbeutel. Darum findest du zukünftig auf unseren Messen eine Kleidertauschbörse – organisiert von unserer NGO Autarkia Green World gGmbH.

Wie funktioniert unsere Kleidertauschbörse?

1. Du kannst bis zu 10 aussortierte Kleidungsstücke mitbringen. Achte bitte darauf, dass die Kleidung in einem guten Zustand ist. Wenn du dir unsicher bist, frage dich, ob du das jeweilige Kleidungsstück selbst gerne mitnehmen würdest.
2. Die Anzahl der Teile, die du mit nach Hause nehmen darfst, ist nicht begrenzt. Nimm’ aber gerne so viel wieder mit nach Hause, wie du auch mitgebracht hast,
3. Jedes Kleidungsstück hat seine Geschichte und hat dich in verschiedenen Situationen begleitet. Damit die Spuren der Tomatensoße deiner Lieblingspizza oder der Schlamm beim letzten Festivalwochenende nicht die Freude der neuen Besitzer*innen trüben, bringe bitte nur saubere und gewaschene Kleidung mit. Solltest du Unterwäsche für Erwachsene mitbringen wollen, sollte diese in erkennbar neuem Zustand sein.
4. Ob Sommer- oder Winterkleidung, Kinder- oder Erwachsenenkleidung, vererbte Schätze aus Omas Kleiderschrank oder der Fehlkauf der letzten Saison – (fast) alles ist willkommen. Pelz sowie andere Textilien und Produkte bedrohter Tierarten, nehmen wir jedoch nicht an.

 

Wenn du Lust hast mitzumachen, dann komm’ zum Kleidertausch auf der Green World Tour in Münster am 8. und 9. Oktober, in Nürnberg am 5. und 6. November oder zu einem unserer anderen Standorte! Ab 11 Uhr nehmen wir den ganzen Tag deine Kleidung gerne entgegen. Tickts gibt es online oder an der Tageskasse. Ein Anmeldung für den Kleidertausch ist nicht erforderlich.

Was hat mein T-Shirt mit dem Klimawandel zu tun?

Unser Konsumverhalten stellt in vielen Bereichen ein Problem für unseren Planeten dar. Die Herstellung von neuer Kleidung sorgt vor allem durch den enormen Ressourceneinsatz für Klimaschäden. Neben dem gigantischen Wasserverbrauch für den Anbau von Baumwolle und der Verunreinigung des Wassers durch Pestizide und andere Chemikalien, wie Bleichmittel oder Farbe, stellt auch der hohe Anteil an synthetischer Kleidung ein Problem dar. Durch das benötigte Rohöl sorgt die Textilindustrie für einen höheren CO2-Fußabdruck als Flug- und Schiffsverkehr zusammen.

Zeitgleich tragen wir unsere Kleidung immer kürzer. Vor allem Schuhe werden mit einer durchschnittlichen Tragedauer von etwa einem Jahr immer mehr zum Wegwerfprodukt. Und sogar jedes fünfte Kleidungstück wird nie getragen. Das bedeutet rund eine Milliarde ungenutzte Kleidungsstücke in deutschen Kleiderschränken.

Rund 40 Prozent von uns sortieren laut einer Umfrage von Greenpeace gut erhaltene Kleidung aus, weil sie nicht mehr ihrem Geschmack entspricht. Nachhaltig ist das jedoch nicht. Kleidung sollte so lange wie möglich getragen werden, um keine neuen Ressourcen zu verbrauchen. Wir wollen dem entgegenwirken und organisieren deshalb zukünftig Kleidertauschbörsen auf unseren Messen. Damit möchten wir dir eine nachhaltige Möglichkeit bieten, um das Leben deiner Kleidung zu verlängern. (ln)