Mach’ mit bei unserer Kleidertauschbörse!
Kleidungstücke zu tauschen, anstatt sie immer neu zu kaufen, ist gut für die Umwelt und für deinen Geldbeutel. Darum findest du zukünftig auf unseren Messen eine Kleidertauschbörse – organisiert von unserer NGO Autarkia Green World gGmbH.

Wie funktioniert unsere Kleidertauschbörse?

1. Du kannst so viele Kleidungsstücke zum Tausch mitbringen, wie du möchtest. Achte bitte darauf, dass die Kleidung in einem guten Zustand ist. Wenn du dir unsicher bist, frage dich, ob du das jeweilige Kleidungsstück selbst gerne mitnehmen würdest.
2. Die Anzahl der Teile, die du mit nach Hause nehmen darfst, ist nicht begrenzt. Damit alle Besucher*innen die Chance haben, neue Lieblingsstücke zu entdecken, verhalte dich aber bitte fair und lasse den anderen auch noch etwas übrig.
3. Jedes Kleidungsstück hat seine Geschichte und hat dich in verschiedenen Situationen begleitet. Damit die Spuren der Tomatensoße deiner Lieblingspizza oder der Schlamm beim letzten Festivalwochenende nicht die Freude der neuen Besitzer*innen trüben, bringe bitte nur saubere und gewaschene Kleidung mit. Solltest du Unterwäsche für Erwachsene mitbringen wollen, sollte diese in erkennbar neuem Zustand sein.
4. Ob Sommer- oder Winterkleidung, Kinder- oder Erwachsenenkleidung, vererbte Schätze aus Omas Kleiderschrank oder der Fehlkauf der letzten Saison – alles ist willkommen.

 

Wenn du Lust hast mitzumachen, dann komm’ zum Kleidertausch auf der Green World Tour in Berlin am 3. und 4. September, in Köln am 10. und 11. September, in Heidelberg am 17. und 18. September oder zu einem unserer anderen Standorte! Ab 11 Uhr nehmen wir deine Kleidung gerne entgegen, sortieren sie und bereiten alles für dich vor, damit du ab 12 Uhr dein neues Lieblingsteil finden kannst.

Was hat mein T-Shirt mit dem Klimawandel zu tun?

Unser Konsumverhalten stellt in vielen Bereichen ein Problem für unseren Planeten dar. Die Herstellung von neuer Kleidung sorgt vor allem durch den enormen Ressourceneinsatz für Klimaschäden. Neben dem gigantischen Wasserverbrauch für den Anbau von Baumwolle und der Verunreinigung des Wassers durch Pestizide und andere Chemikalien, wie Bleichmittel oder Farbe, stellt auch der hohe Anteil an synthetischer Kleidung ein Problem dar. Durch das benötigte Rohöl sorgt die Textilindustrie für einen höheren CO2-Fußabdruck als Flug- und Schiffsverkehr zusammen.

Zeitgleich tragen wir unsere Kleidung immer kürzer. Vor allem Schuhe werden mit einer durchschnittlichen Tragedauer von etwa einem Jahr immer mehr zum Wegwerfprodukt. Und sogar jedes fünfte Kleidungstück wird nie getragen. Das bedeutet rund eine Milliarde ungenutzte Kleidungsstücke in deutschen Kleiderschränken.

Rund 40 Prozent von uns sortieren laut einer Umfrage von Greenpeace gut erhaltene Kleidung aus, weil sie nicht mehr ihrem Geschmack entspricht. Nachhaltig ist das jedoch nicht. Kleidung sollte so lange wie möglich getragen werden, um keine neuen Ressourcen zu verbrauchen. Wir wollen dem entgegenwirken und organisieren deshalb zukünftig Kleidertauschbörsen auf unseren Messen. Damit möchten wir dir eine nachhaltige Möglichkeit bieten, um das Leben deiner Kleidung zu verlängern. (ln)